Ausbildung der Ausbilder

Weitere Informationen zu Seminar und Prüfung:

Die Prüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung ist eine bundesweit einheitlich geregelte berufliche Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, die beide bestanden werden müssen. In der schriftlichen Prüfung sind fallbezogene Aufgaben aus allen Handlungsfeldern der Ausbildung zu bearbeiten. Diese Prüfungsaufgaben bestehen aus Multiple-Choice-Aufgaben (Programmierte Aufgaben) mit fünf Antwortalternativen, wobei die Anzahl der richtigen Lösung angegeben wird. Die Bewertung erfolgt nach dem "Alles-oder-Nichts-Prinzip", d. h. die Aufgabe wird nur dann als richtig bewertet, wenn alle richtigen Lösungen erkannt wurden. Die Dauer der schriftlichen Prüfung beträgt 180 Minuten.

Die praktische Prüfung umfasst die praktische Durchführung einer Ausbildungssituation und einem anschließenden Fachgespräch. Die Durchführung soll 15 min. nicht überschreiten. Die Auswahl und Gestaltung sind im Fachgespräch zu erläutern. Anstelle einer praktischen Durchführung kann eine Ausbildungssituation auch als Präsentation durchgeführt werden. Fähigkeiten zum Planen, Durchführen und Kontrollieren einer Ausbildungssituation soll nachgewiesen werden.

Unter "Ausbildungssituation" wird eine Situation verstanden, die ein typisches Element einer Dienstleistung oder Produktion wirklichkeitsnah abbildet und zugleich dem erforderlichen Gehalt der Ausbildung Rechnung trägt.

Beim Seminar selbst handelt es sich um einen Intensivkurs, eine gewisse Vorbereitung vor Seminarbeginn ist dabei unerlässlich. Dazu versenden wir ca. 8 Wochen vor Seminarbeginn alle relevanten Unterlagen, die Sie für ein erfolgreiches Seminar benötigen.

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